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Reaktion der Medien auf die Segensreiche Mutter
28. September 2006

Der erste Artikel über die Erscheinung der Segensreichen Mutter erschien in einer lokalen Zeitung von Charlotteville, The Hook. Der Artikel enthielt persönliche Interviews mit Master Charles sowie Mitgliedern der klösterlichen und sekulären Gemeinschaft von Synchronicity. Obwohl der Reporter keinen Hintergrund in vergleichender Religionswissenschaft oder Spiritualität hatte, enthielt der gut geschriebene Artikel eine positive und anerkennende Perspektive.

Seit seiner Publizierung hat sich das Interesse an der Erscheinung der Segensreichen Muttern deutlich vermehrt und die Teilnahme an den täglichen Besuchen des Erscheinungsortes nimmt weiterhin zu. Meditierende und Nichtmeditierende erleben die kraftvolle Gegenwart dieser wunderbaren Manifestation gleichermaßen. Tränen und tiefe Dankbarkeitsbezeugungen sind nicht selten wenn die Besucher den Pavillon verlassen.

DAS NEUESTE - Mutter, sage ich: Mönch hat Vision in Nelson

Publiziert in The Hook am 28. September 2006 (Ausgabe 0539).

VIJITH ASSAR TUNES@READTHEHOOK.COM

In einer Zeit in der der Papst durch ein einziges Zitat eine geopolitische Kontroverse auslöst, berichten andere von einem versöhnenden Omen in den Wäldern von Nelson County. Wie in einem neuen Lourdes, berichten die Zeugen der Vision, daß die "Segenreiche Mutter" in einer ruhigen Waldlichtung auf dem Gelände ihrer Gruppe in Nelson County erschienen ist und weiterhin erscheint.

Die Erscheinungen begannen am 20. August in der Synchronicity Foundation auf der Adial Road, nahe der Route 29 south. Erstaunlicherweise war diese übernürliche Erscheinung keine Überraschung für den Leiter von Synchronicity, Master Charles, der im letzten Jahr seinen sechzigsten Geburtstag feierte.

"In den Monaten vor seinem Geburtstag", so heißt es auf der Website von Synchronicity, ließ Sie Master Charles wissen, daß "die Zeit reif sei". Er wurde beauftragt, einen Pavillon zu bauen, so daß auch andere die Vision erleben könnten.

Synchronicity, "ein modernes Kloster" wie es ein Sprecher nannte, wurde 1983 von Brother Charles Cannon gegründet. Seit den frühen neunziger Jahren wird er, angeregt von einem besonders enthusiastischen Teilnehmer, "Master" genannt und leitet die Organisation, die Meditationsprogramme verkauft und Seminare (im Breich von $1,200 and $1,500 pro Person) hält.

Cannon wurde vor 25 Jahren als vedischer Mönch in Indien eingeweiht, meint aber, daß aufgrund seiner katholischen Erziehung, er diese Visionen schon seit seiner Kindheit hatte. Inwzischen ist ihm klar, das "Sie" über den Religionen steht, wie er sagt.

"Sie kann" , so sagt Cannon, " als die Jungfrau Maria aus der katholischen Tradition erscheinen, als Kali Durga aus der Hindu-Tradition oder als White Buffalo Woman der amerikanischen Indianer. Sie verkörpert die Form des Göttlichen in allen Kulturen und Religionen."

Aber neben der Form, die sie in ihrer Erscheinung annimmt, fühlt sich Cannon durch das Publikum vor dem sie erscheint, ermutigt: "Auch wenn manche sie nicht sehen, heißt das nicht, daß sie Sie nicht erleben", fährt Cannon fort. "Die meisten können die Schwingung und die Kraft, die in dieser geheiligten Umgebung entstehen, spüren."

Von gelegentlichen Nachos oder Pommes Frites, deren Marienähnlichkeiten dann irgendwann bei E-bay zu finden sind, haben sich Erscheinungen nur für einige wenige abgespielt, so wie für die Schülerin, durch deren Erlebnis Lourdes weltbekannt wurde, nachdem ihr die Jungfrau Maria 1858 als Vision erschien. Eine Ausnahme stellt die Reihe der Erscheinungen oberhalb einer Kirche in Zeitun in Ägypten dar, die von Tausenden beoachtet werden konnte.

Master Charles's Mitglieder warten nicht mit diesen großen Zahlen auf, können aber auf einen guten Durchschnitt verweisen. Der Vize Präsident von Synchronicity, Alan Scherr berichtet, daß 50 Prozent der Teilnehmer eines kürzlich stattgefundenen Retreats, ihre Gegenwart in dem Pavillon entweder sahen oder spürten.

Die zwei Korrespondenten der Hook befanden sich allerdings in den anderen 50 Prozent. Scherr meinte dazu, dies sei nicht unbedingt der Litmus Test, denn: "Ob man die Erscheinung sieht, liegt nicht so sehr an der Erscheinung selbst, sondern an dem Betrachter." Die Berichte von anderen Enthusiasten aus der Synchronicity Foundation machen dies deutlich.

"Sie erscheint mir manchmal als ein Gesicht, oder als eine Frau mit einem Baby in einem sehr hellen, bläulich vibrierenden Licht," sagt, Bobi Garvey, eine Teilnehmerin von Synchronicity. "An einem Tag fühlte ich mich, als habe jemand einen Scheinwerfer auf mein Herz gerichtet und Wärme strahlte aus - sehr warm und angenehm. Das Gefühl, das sich ausbreitete war einfach Liebe."

Scherr's Frau, Kia, hat eine noch deutlichere Beschreibung. "Ich habe ein durchlässiges blaues Licht in dem Bereich um den Pavillon gesehen. Es begann als ein Auge, das mich aus einem Baum heraus ansah," berichtet sie. "Es wurde zu einem ganzen Gesicht, so als ob sie mit mir Versteck spielte. Da ist eine riesige Menge Liebe und auch Spielfreude."

Dies betont wohl die allgemeine Stimmung ihres Besuchs: Cannon beschreibt die Erscheinungen als "selig, ekstatisch, festlich."

Isis Ringrose, eine bekannte Einwohnerin von Nelson, die oft als Medium beschrieben wird, weist allerdings darauf hin, daß solche Erscheinungen oft "umwälzenden Kriegen" vorausgehen.

"Es würde mich nicht überaschen, wenn sie sich jetzt zeigt," sagt Ringrose. "Wir befinden uns schon im Dritten Weltkrieg, auch wenn wir es noch nicht wahrhaben wollen."

"Es geht hier nicht um 'Heile mich' oder 'Wirf meine Krücken weg', oder etwas in der Art," sagt Scherr.

Es geht um spirituelle Erfahrungen der Beobachter. Die Botschaft, die sie angeblich Cannon gab und die auf der Website zu finden ist, macht das sehr deutlich. "Ich komme mit einer einfachen Botschaft: Es ist Zeit, zu erwachen. Es ist Zeit, die Göttlichkeit zu verwirklichen, die Du bist."

Kia Scherr gibt zu, daß sie zuerst Zweifel hatte. "Erst dachte ich, halluziniere ich jetzt?'" sagt sie. "Da bekam ich die Botschaft: Du kannst entweder zweifeln oder feiern."

Die Echrheit der Erscheinung ist noch nicht von den Vertretern der Hauptreligionen bestätigt worden, was wohl zum Teil daran liegt, daß sie so neu ist.

"Ich habe keine Vorstellung, wie die katholische Kirche reagieren würde, " sagt Cannon. "Wahrscheinlich würden sie sie, wie in den meisten Fällen, abstreiten, bis sie sie nach ihren Kriterien anerkennen können - Ich glaube es gibt kirchliche Ausschüsse, die sich mit dem Anerkennungsproyess befassen."

In der Tat gibt es diese. Obwohl die ägyptischen Erscheinungen ohne formale Bezeichnung anerkannt wurden, hat der Vatikan seitdem eine Schrift herausgegeben mit dem Titel "Vorschriften für die Beurteilung von angeblichen Erscheinungen und Offenbarungen."

Allerdings scheint die Aufsicht des Papstes über eine kulturübergreifende Gottheit nicht sehr hoch auf der Prioritätenliste der religiös nicht gebundenen Synchronicity Foundation zu stehen. Obwohl sie stolz darauf sind, einen anglikanischen Priester in ihrem weltweiten Publikum zu haben, steht in Nelson zunächst an, sich auf den Ansturm der erwarteten Besucher vorzubereiten.

Eine Liste mit acht Punkten auf der Website gibt Richtlinien für Besucher, von angemessenem Verhalten angefangen, bis zu Information über Veranstaltungen und Übernachtungsmöglichkeiten.

Scherr behauptet, daß sie auch auf religiöse Anfragen vorbereitet sind. "Sind wir schon im Gespräch mit den anderen religiösen Glaubensrichtungen? Nein," sagt er, "Glaube ich, daß es stattfinden wird? Ja."

Es ist nicht die Aufgabe des Reporters, über göttlichen Willen zu spekulieren, doch wenn all das einen Sinn hat, dann könnte es vielleicht dieser Dialog sein.

"Sie kommt zu einem Ort, der nicht mit irgendeiner Sekte oder Religion verbunden ist, ich halte das für eine ziemlich deutliche Botschaft," lacht Cannon. "Warum kommt sie hierher? Warum ist sie nicht eine Strasse weiter zur katholischen Kirche gegangen? Oder zu den Baptisten? Warum hier? Das ist eine wirklich wichtige Frage."

Sehen Sie den Artikel auf der Website von Hook


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